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Geld sparen leicht gemacht
 


E-Postbrief – das Briefgeheimnis im Internet

Autor: Kai
abgelegt in: zuhause

Der E-Postbrief soll die Post revolutionieren und den Briefverkehr ins 21. Jahrhundert lenken. Doch wer nun daran dachte mit dem Verfahren mächtig Geld zu sparen hat falsch gedacht. Der E-Postbrief ist mit 55Cent genauso teuer wie sein traditioneller Bruder.Deutsche Post©Flickr/sludgegulper

Verbindlich, vertraulich und verlässlich soll er sein, der neue Postbrief, mit dem die Post `das Briefgeheimnis ins Internet´ bringen will. Ein hochgradig verschlüsseltes Verfahren garantiert diese Vorteile auch im vermeintlich unsicheren Internet. Der Service, der es ermöglicht von zuhause aus einen Brief eben so sicher zu verschicken, wie es handschriftlich schon lange möglich ist, soll Tradition und Moderne verschmelzen lassen.

Wie funktioniert das mit dem E-Postbrief?

  • Schritt 1: Zunächst sichert man sich einen Account auf der Posthomepage, indem man sich mit vollständiger Adresse und Handynummer registriert.
  • Schritt 2: Durch das eigens von der Post entwickelte Verifizierungsverfahren Post- Indent wird sichergestellt, dass der Nutzer mit der Adresse und dem Namen übereinstimmt. Um den E-Postbrief Account zu aktivieren bringt man den Verifizierungsslip und seinen Personalausweis zur nächsten Poststelle und lässt das Verfahren dort durchführen.
  • Schritt 3: Wenige Tage später erhält man einen Code per SMS, den man dann auf der Posthomepage zur Sicherstellung der Identität eingeben muss.
  • Schritt 4: Nun kann ganz einfach ein Brief verfasst werden. Beim Absenden fordert man lediglich noch einen Code an, den man ebenfalls über das Handy erhält und sendet anschließend den Brief auf seine Reise. Der Versand mit Geheimnummer funktioniert dabei so wie Überweisungen mit TAN-Nummer beim Online-Banking.

Was passiert mit dem E-Postbrief nach dem Abschicken?

Nachdem durch die Codes bei jeder Nachricht der Absender sicher gestellt  wurde, wird anschließend die Nachricht automatisch verschlüsselt. Sobald der Empfänger den Brief geöffnet hat bekommt der Absender zudem eine Empfangsbestätigung. Sollte der Empfänger keinen Account im Internet bei der Post haben wird der E-Postbrief kurzer Hand ausgedruckt, kuvertiert und auf dem traditionellen Weg weiter geleitet. Die Empfangsbestätigung wird aber trotzdem erstellt.

Für den Service verlangt die Post genauso viel wie für einen normalen Brief. Mit 55 Cent halten den Internetservice viele Kritiker jedoch für überteuert. Sie sehen bis zu 30 Cent als gerechtfertigt an.

Eindeutige Vorteile des E-Postbriefs

Auch wenn viele Gegner des neuen Services damit rechnen, dass auch die Verschlüsslung der Post schnell einem Hacker zum Opfer fallen wird und dann sämtliche Daten der User verkauft werden könnten, bietet der Service ganz klar einige Vorteile.

  • Schnelligkeit: Hat der Empfänger ebenfalls einen Account bei der Post, kann die Zustellgeschwindigkeit nicht mehr übertroffen werden.
  • Empfangsbestätigung: Durch die automatische Lesebestätigung beim Öffnen des E-Briefes kann sich der Versender ganz sicher sein, dass seine Nachricht auch beim Empfänger angekommen ist.
  • Vorteil für Großversender: Großversender sparen mit diesem Verfahren Kosten, da sie die Briefe nicht mehr selbst ausdrucken und verpacken müssen.
  • Zeitliche Ersparnis: Auch der Weg zur nächsten Poststelle wird somit überflüssig und dringende Angelegenheiten können ohne Umwege postalisch geregelt werden.
  • Ausland: Kunden die sich gerade im Ausland aufhalten haben eindeutige Vorteile, da dieser Service  schneller und billiger ist als einen physischen Brief aus dem Ausland zu versenden.

Ob sich der E-Postbrief durchsetzen kann wird sich zeigen. Einfach wird er es nicht haben, da Hacker schon in den Startlöchern sitzen und auch Konkurrenten mit ähnlichen Modellen auf den Markt gehen werden.rel=”lightbox”


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