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Geld sparen leicht gemacht
 


Energiemessgeräte – nützliche Helfer im Haushalt

Autor: Kai
abgelegt in: zuhause

Welche Energiemessgeräte lohnen sich wirklich? Wie viel Strom verbraucht mein Fernseher, heize ich zu viel, frisst mir mein Kühlschrank die Haare vom Kopf? Im allgemeinen Bewusstsein um den Klimawandel und angesichts jährlich steigender Energiepreise stellen sich immer mehr Verbraucher der Herausforderung, im eigenen Haushalt sinnvoll und nachhaltig Energie zu sparen.

Standby-Modus ©Flickr / delphaber

Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) steht Deutschland auf Platz sechs derjenigen Staaten mit dem weltweit größten Energieverbrauch in absoluten Zahlen. Von 1970 bis 2005 habe sich laut IEA der globale Primärenergieverbrauch etwa verdoppelt, gegenwärtig liege er bei knapp 12.000 Millionen Tonnen Öleinheiten. Bis 2030, so prognostizieren es die Experten, werde  der Energieverbrauch noch einmal drastisch um 53 Prozent steigen. Höchste Zeit also, umzudenken und im Kleinen etwas zu tun.

Energiemessgeräte im Test

Die größten Stromfresser im Haushalt sind bekanntlich der Kühlschrank, die Waschmaschine und der Trockner zumal, wenn es Geräte älteren Baujahres sind. Mag es bei den Großgeräten noch augenscheinlich sein, dass sie viel Energie verbrauchen, so werden die Kleinen gerne mal vergessen. Fakt ist jedoch, die Summe machts und der Standby-Betrieb ist ein tückischer Übeltäter. Um die kleinen Verschwender aufzuspüren gibt es zum Glück Energiemessgeräte. Hier reicht die Bandbreite von günstig für 8 Euro bis teuer für 50 Euro. Tests der Stiftung Warentest und des Computermagazins c’t ergaben unterschiedliche Ergebnisse. Die einen empfehlen das “Conrad / Voltcraft Energy Monitor 3000″ für 40 Euro und die anderen das „Profitec KD-302“ für 17 Euro. In beiden Fällen ist die Messgenauigkeit gut, es sollte jedoch auch auf Handhabbarkeit und Sicherheit beim Kauf geachtet werden.

Den Stromverbrauch senken – Tipps und Tricks

Wer sich ein Strommessgerät zulegt sollte seine Geräte im Haushalt lange messen, etwa ein bis zwei Wochen, denn bei vielen Elektrogeräten hängt der Verbrauch von der Nutzung ab. Generell gilt, alte Großgeräte gegen neue, stromsparende Modelle auszutauschen. Alles was leuchtet oder warm wird verbraucht ebenfalls Strom und sollte ganz vom Netz getrennt werden, also den Stecker ziehen oder den Schalter von der Steckerleiste ausschalten. Den Standby-Modus möglichst vermeiden, er ist zwar bequem, verursacht jedoch hohe versteckte Kosten. Sind die Übeltäter im Haushalt erst einmal aufgespürt ist es leicht, dagegen vorzugehen und im Jahr zwischen 30 und 100 Euro zu sparen. Der Umwelt zuliebe.


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