Sonderrufnummern prägen seit geraumer Zeit die Service-Wüste Deutschland. Viele “Service”-Nummern beginnen mit 0180 oder ähnlichem, was in der Regel viel Geld kostet.
Seit einiger Zeit müssen die Betreiber solcher Seiten auf ihre Gebühren deutlich aufmerksam machen. Oftmals, so sind meine Erfahrungen, bleibt es aber dennoch im Kleingedruckten. Dies ist zwar deutlicher zu lesen, als zuvor, aber eben nicht deutlich genug – nach meiner Meinung.

Sondernummern können schnell teuer werden, ohne das man das mitbekommt.
Die Pflicht die Kosten anzugeben gibt es bei folgenden Nummern:
Eine Gesetzteslücke, wenn ich das so nennen darf, gibt es dann aber doch, denn wann der Kostenfaktor deklariert werden muss ist nicht geregelt. So kann es durchaus vorkommen, dass man erst nach dem Telefonat gesagt bekommt, was die Minute gekostet hat. Sehr effektiv, ne?
Außerdem kann auch diese Ansage zum Telefontarif mit Kosten verbunden sein – auch hier ein Lücke im Gesetz. Nur bei Auskünften ist es eindeutig geregelt. Hier muss vor dem Gespräch auf eventuelle Kosten aufmerksam gemacht werden.
Auch bei 0900-er Nummern muss es eine kostenlose Preisansage geben. Dafür hat man die obere Preisgrenze auf drei Euro pro Minute erhöht. 0800 und 00800 sind aber stets kostenfreie Nummern. Eine genaue Listung findet man hier.
Wie man sieht herrscht hier noch wirres Durcheinander. Wichtig ist aber diese Nummern immer aus dem Festnetz anzurufen, wenn man denn muss – sonst kann es richtig auf’s Konto gehen!
Januar 18th, 2009 um 17:32
Ein nützlicher Artikel. Solche nützliche Artikel sollte man bei shophexe.de/Spartipps veröffentlichen, damit mehr Menschen lesen.
Oktober 23rd, 2009 um 16:16
[...] wird, verbinden lassen. Tja, und am Monatsende kommt dann die Überraschung. Eine teure Sonderrufnummer steht da auf der Telefonrechnung! Gerade bei der Telefonauskunft kann man ordentlich Geld sparen, [...]