Jeder hat sie, kaum einer ist sich ihrer bewusst: Haushaltsgeräte, die mehr Strom verbrauchen, als man ihnen zutrauen würde.Es sind nicht nur die großen Elektrogeräte wie zum Beispiel Kühlschränke oder Spülmaschinen, oft liegt der Teufel im Detail. Die häufigsten unbemerkten Stromfresser sind Geräte, die im Ruhezustand, also wenn sie gerade nicht genutzt werden, auf einer Ladestation stehen um bei Bedarf immer einsatzbereit zu sein. Hierzu zählen vor allem elektrische Zahnbürsten, aber auch Laptops.
Ein weiterer Stromfresser ist der Standby-Betrieb bei Fernseher, HiFi-Anlage und Co. Was auf den ersten Blick als angenehm und nützlich erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als stiller Kostenfaktor. Aufsummiert sind die Kosten für den im Grunde überflüssigen Verbraucht nicht zu verachten!
Doch woher weiß man welche Geräte wie viel Strom fressen und wann ist es sinnvoll, diese durch ökonomischere Geräte zu ersetzen oder gegebenenfalls andere Maßnahmen zu ergreifen? Abhilfe verschafft hier ein einfaches Strommessgerät, wie es von manchen Stromanbietern Kunden zur Verfügung gestellt wird. Auch im Fachhandel sind solche Messgeräte und auch Energiekostenmesser erhältlich.
Stellt man zu hohen Stromverbrauch mittels solcher Geräte fest, sind Abhilfen meist schnell gefunden. So können Mehrfachsteckdosen mit Schalter in vielen Fällen eine Lösung sein; so kann man den Strom gleich für mehrere Geräte abschalten, wenn diese nicht gebraucht werden. Meist reicht es auch aus, Stecker von Geräten, die man gerade nicht braucht, einfach aus der Steckdose zu ziehen.
Eine schnelle Erkenntnis darüber, ob ein ungebrauchter elektrischer Haushaltsgegenstand “heimlich” Strom frisst, kann in manchen Fällen auch die Temperatur verschaffen (Beispiel in der Steckdose vergessenes Handyladegerät). Ein einfacher Griff zum Fühlen genügt.
Es gibt also viele Wege, unentdeckte Stromfresser im Haushalt zu entlarven!