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Geld sparen leicht gemacht
 


Kundenkarten – Kundenbindung durch Vergünstigungen

Autor: Kai
abgelegt in: Einkaufen

Kundenkarten dienen eigentlich nur einem Zweck; der  Kundenbindung. Sie bietet dem Käufer Vergünstigungen oder „tolle“ Preise wenn man eine bestimmte Anzahl an Punkten oder dergleichen gesammelt hat. Doch mittlerweile sind die Sammelkarten für Verbraucher stark auf dem Rückzug.

Ob Payback-Karten an der Tankstelle, Deutschlandcard im Supermarkt, Happy Digits im Internet, Sammelpunkte auf Süßigkeiten und Co., oder Miles & More. Überall begegnen einem Kundenkarten. Doch wie sinnvoll sind diese Kärtchen? Die Unternehmen erstellen bei jedem Kauf eine Statistik und speichern diese, neben Ihren persönlichen Daten, auf der Karte. Und was bekommt man als Gegenleistung? Meistens Dinge, die man nicht benötigt. Trotzdem haben einer Studie zur Folge über 60 Prozent der Menschen in Deutschland eine Paybackkarte. Vor einigen Jahren noch sehr beliebt unter den Kundenkarten waren die Happy-Digits. Heute interessiert sich kaum noch jemand für die versprochenen Prämien. Mehr darüber erfahren Sie hier.

Kundenkarten©flickr/Robyn Gallagher

Kundenkarten auf dem Rückzug

Doch was vor Jahren boomte ist jetzt allmählich auf dem Rückzug. Vor wenigen Jahren wurde man in nahezu jedem Geschäft gefragt, ob man eine Kundenkarte besitzt. Langfristig wollen die Unternehmen einen so an sich binden. In manchen Fällen mag das auch durchaus funktionieren. Denn da den Menschen ein vermeidlicher Spareffekt vor Augen geführt wird, neigen manche Kunden dazu öfter dieses, statt ein anderes Geschäft aufzusuchen. Doch genau dort liegt das Problem. Denn wenn man bei einem Einkauf ab 50 Euro beispielsweise 0,50 Euro gut geschrieben bekommt geht man dort wieder einkaufen, da man glaubt man könne hier Geld sparen .

Kundenbindung durch Vergünstigungen

Doch genau dieses Verhalten, dass mit den Kundenkarten hervorgerufen wird, ist das was viele Menschen blind macht. Und so wird das Portemonnaie zum Sammelort für Kärtchen. Worauf viele nicht achten, ist dass es die Produkte, für die sie eine Payback-Karte haben, meistens viel günstiger in anderen Geschäften gibt. Es gutes Beispiel hierfür ist die Lebensmittelindustrie. Es gibt viele gleichwertige Produkte bei Discountern, die keine Kundenkarten anbieten, dafür aber niedrige Preise. Sparen beginnt also beim täglichen Einkauf. Bevor man sich zu einer Bonuskarte überreden lässt, wie Paybackkarten, Deutschland-Card, oder einer Shell ClubSmart, sollte man abwägen, ob diese wirklich Sinn macht.


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