Bei der Großpackung spart man immer, so der Konsens der Sparfüchse, doch dass das schon lange nicht mehr stimmt, kann man mit wenigen Mitteln überprüfen.
Die Großpackung hat sich im Laufe der Jahre den Ruf des Sparwunders eingehandelt, denn dort bekomme man oftmals das Doppelte, zum halben Preis. Doch ob man damit wirklich spart, das hängt von einigen Variablen ab, die man nicht ignorieren sollte.
Mittlerweile stehen bei den meisten Supermärkten die Preise für jeweils 100g oder das Kilo neben dem Preis für das spezielle Produkt, weshalb es relativ einfach ist, die Preisunterschiede der kleineren Packung mit der Größeren zu vergleichen.
Da kann man auch öfter sehen, dass die Großpackung gar nicht immer billiger ist, was man besonders bei ansonsten loser Ware (Obst und Gemüse) erlebt.
Vor allem Jubiläumsgrößen und Familienpackungen halten selten, was sie versprechen und sind ab und an teurer als die normalen Größen. Auch bei Dingen wie Miniversionen in Tüten (etwa kleine Schokoriegel einer bestimmten Marke), die verpackt nach mehr aussehen, lohnt es sich, auf die eigentliche Gramm-Angabe zu achten, da man dort meist für das zusätzliche Verpackungsmaterial dazu zahlt.
Wie im Video gesehen, sollte man besonders bei Reinigungsmitteln auch darauf an, wie viel man denn benötigt, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Die Dosierung spielt also auch eine Rolle.
Dann hat man also anstelle der 2 Kilo das 5 Kilo Netz Kartoffeln gekauft, weil man damit so viel gespart hat. Gerade in einem Singlehaushalt schmeißt man dabei jedoch mehr Geld aus dem Fenster, denn nur selten schafft man es, diese Mengen an Kartoffeln auch rechtzeitig zu verwerten, bevor sie schlecht werden.
Man sollte immer auch den eigenen (Lebensmittel-)Verbrauch im Hinterkopf behalten, wenn man zur übergroßen Sparpackung greift, denn wenn man das Produkt am Ende niemals verbraucht, dann hat man nichts gespart, ganz im Gegenteil.