Die geplante Energiewende lässt viele befürchten, dass die Strompreise ansteigen und sich irgendwann in schwindelerregende Höhen bewegen werden. Da liegt die Vermutung natürlich nahe, dass Strom bald unbezahlbar sein wird.
Die Energiepreise steigen konstant an und da ist es kaum verwunderlich, dass sich viele Verbraucher bezüglich der Preisentwicklung Sorgen machen, ganz besonders nach der geplanten Energiewende. Und schon im Vorfeld des geplanten Atomausstiegs werden viele Thesen bezüglich der Strompreisentwicklung im Energiesektor aufgestellt. weiterlesen »
Die Bundesnetzagentur kann man vereinfacht auch als Markt- oder Preispolizei für den Vertrauensschutz bezeichnen. Sie ist eine Bundesoberbehörde und hat ihren Sitz in Bonn. Im Jahr 1998 wurde sie als Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post gegründet. Die Zuständigkeit dieser Behörde liegt seit drei Jahren in der Überwachung über den Wettbewerb für alle Netzmärkte. Dazu zählen Billigstrom, Telekommunikation, Gas, Post und Eisenbahnverkehr. Dabei überwacht die Bundesnetzagentur in den fünf Bereichen die Einhaltung von Regelungen und Gesetzen. Bei Nichteinhaltung dieser Vorschriften können sie Maßnahmen anordnen.
Bundesnetzagentur schützt Verbraucher – Wie geschieht das im Einzelnen?
Ihre Hauptaufgabe besteht in der Preisüberwachung, das heißt bei überhöhten Preisen werden die Unternehmen zur Preissenkung aufgefordert. In der Telekommunikation und im Postnetz prüft sie Unregelmäßigkeiten bei der Zustellung von Briefen und Paketen. Durch die Bundesnetzagentur wird auch endlich etwas gegen Rufnummernmissbrauch und unerlaubte Spam – Werbung unternommen. Die Agentur prüft und genehmigt gegebenenfalls alle Tarifänderungen. Das Aufgabengebiet bezieht sich auch auf den technischen Bereich, zum Beispiel Überprüfung elektronischer Geräte. Die Bundesnetzagentur ist auch zuständig für die Vergabe von Rufnummern. Seit dem Jahr 2005 liegt die Zuständigkeit auch für Strom- und Gasnetze, sowie das Eisenbahnnetz.
Die Bundesnetzagentur hat das Energiewirtschaftsgesetz überarbeitet, dadurch hat sie die Aufsicht über Gas- und Stromanbieter in Berlin und anderswo übernommen. Für die Strom- und Gasversorgung bedeutet das für den Verbraucher, dass die Netznutzungsentgelte kontrolliert und genehmigt werden müssen.
Somit werden wir Verbraucher vor zu hohen Preisen geschützt.
Bundesnetzagentur schützt Verbraucher, weil sie in den Wettbewerbsmarkt eingreift um diesen zu stärken. Dies soll für uns Verbraucher zu niedrigeren Preisen führen, dadurch wird der Wettbewerb fairer und freier.
Die Energiekosten steigen seit Jahren unaufhörlich und ein Ende dieser Tendenz ist aufgrund anhaltend hoher Preise für fossile Brennstoffe auch nicht absehbar.
Mein Einfluss als mündiger Bürger ist arg limitiert. Zwar kann ich heute relativ unkompliziert den Strom- und Gasanbieter wechseln, aber dadurch lassen sich die Mehrkosten auch nur reduzieren, aber nicht vermeiden. Effektiver kann man die Energiekosten senken, wenn man den Verbrauch reduziert. Das geht, ohne Einschränkung meiner gewohnten Lebensqualität, mit der Installation einer Solarzellenanlage zur Warmwassergewinnung.
Die moderne Technik in den heute verfügbaren Solarmodulen generiert Energie aus der Sonnenstrahlung und bildet so eine nahezu unerschöpfliche Energiequelle. Ein normaler 4-Personen-Haushalt kann durch die Thermokollektoren unterstützte Warmwassergewinnung bis zu 60 % des jährlichen Bedarfs decken, d.h. man reduziert allein dadurch den Verbrauch von z.B. Erdgas für die Brenneranlage um 60 %. Weitere Einsparungen können in den Sommermonaten erzielt werden. Hier wird der herkömmliche Heizkessel ausschließlich zur Warmwasseraufbereitung genutzt, was zu häufigen kurzen und ineffektiven Brennerstarts führt. Die Thermokollektoren sorgen in der warmen Jahreszeit fast immer für ausreichend Warmwasser. Die verbrauchsintensive Arbeitsweise des Heizkessels kann man so vermeiden und noch mal rund 10 % Energiekosten sparen. Außerdem kann ich auch Strom sparen, wenn ich die Spülmaschine und die Waschmaschine an das Warmwasser anschließe. Zusätzlich hat man auch noch die Möglichkeit mit einer Kombianlage auch den Heizungskreislauf zu unterstützen. Diese Anlagen nutzen das von den Thermokollektoren bereitgestellte Warmwasser nicht nur für den Wasserkreislauf, sondern auch zur Heizungsunterstützung. In den Übergangszeiten (Frühling und Herbst) kann so ein erheblicher Teil der Heizenergie aus der Sonneneinstrahlung generiert werden.