Das Thema Altersvorsorge ist gerade bei jungen Menschen ein Thema, auf welches sie äußerst empfindlich reagieren. Zum einen sind sie sauer, dass die staatliche Rente in Zukunft immer geringer ausfallen wird und zum anderen ist kaum Geld für eine zusätzliche Altersvorsorge vorhanden.
Ein ganz wichtiger Aspekt bei der Altersvorsorge ist das Prüfen der eigenen Rentenansprüche anhand der jährlich zugeschickten Rentenbescheinigung. Diese erhält jeder Berufstätige, wenn er das 27. Lebensjahr vollendet und zudem fünf Jahre lang Beiträge entrichtet hat. Dort wird die prognostizierte Rente aufgeführt, ohne dass mögliche Faktoren wie Inflation und Steuern berücksichtigt wurden. Der Rentenversicherte sollte jedes Jahr genauestens prüfen, ob alle Erwerbsjahre und das richtige Gehalt angeführt wurden, denn dies kann erheblichen Einfluss auf die staatliche Rente haben.
Für sich persönlich ist es gut, wenn man die eigene Versorgungslücke ermittelt. Möchte man das momentane Rentenniveau von 70 Prozent des Durchschnittsnettoeinkommens erreichen, muss man privat vorsorgen. Eine Faustregel besagt, dass man acht bis zehn Prozent des Nettoeinkommens in die Altersvorsorge investieren sollte, sonst drohen Versorgungslücken bei einem Durchschnittsverdiener von über 500 Euro.
Ebenfalls ein Aspekt, der bei der Altersvorsorge des Öfteren aus dem Auge verloren wird, ist die Risikoabsicherung. Leider kann sich niemand sicher sein, den Berufsalltag oder auch die Freizeit ohne Unfälle hinter sich zu bringen. Eine private Unfallversicherung kann in solch einem Fall Gold wert sein. Ähnlich verhält sich bei einer privaten Haftpflichtversicherung, um die Schadensansprüche Dritter zu regulieren.
Der eigene Lebensplan sollte aber in die Altersvorsorge integriert werden. Möchte man später eventuell ein Haus bauen oder ein neues Auto benötigen, dann sollte dafür noch entsprechend finanzielles Polster vorhanden sein.
Im nächsten Abschnitt möchte ich dann beschreiben, wie man am sinnvollsten vorgehen sollte.