Dass der Strom immer teurer wird, ist mittlerweile wohl jedem bekannt. Damit es bei der Jahresabrechnung des Energielieferanten am Ende des Abrechnungszeitraumes kein böses Erwachen gibt, lässt sich in vielen Bereichen im Haushalt, Strom einsparen.
Zu den Hauptstromfressern gehören Waschmaschinen, Trockner, Kühlschränke und Klimageräte. Wer sich also heute eines solcher Geräte anschaffen möchte, sollte sich vorher über die Effizienzklasse des einzelnen Gerätes informieren. Denn gemäß den EU-Richtlinien müssen die Geräte über ein Label verfügen, das auf den Stromverbrauch hinweist. Wobei die Effizienzklasse A für geringen Stromverbrauch und die Effizienzklasse G für einen hohen Energieverbrauch steht. Geräte der Effizienzklasse A sind zwar im Anschaffungspreis teurer, aber die Stromersparnis auf die Jahre gesehen, ist doch beachtlich. Auf Klimageräte sollte der Verbraucher gänzlich verzichten, denn diese Geräte verbrauchen so viel im Jahr, dass der Betrag schon fast an den Kaufpreis einiger dieser Geräte heran reicht.
Trotzdem sollte auch berücksichtigt werden, dass sich die Technik in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt hat. Fast in jedem Haushalt findet sich heute schon ein Computer oder ein Handy, deren der Stromverbrauch sollte nicht unterschätzt werden. Dank Flatrates sind die PCs heute schon fast rund um die Uhr an und die Handys hängen am Akkuladegerät. Dass dies auch zu höheren Stromkosten führt, ist den wenigsten Menschen bewusst.
Beim Thema Stromsparen haben die meisten Menschen das Gefühl, dass sie mit Energiesparlampen schon genügend zu diesem Thema getan haben, dabei gibt es gerade in den Haushalten so viele Ressourcen, die völlig außer Acht gelassen werden.
Dies beginnt schon beim Standby-Modus der elektrischen Geräten. Mit Hilfe einer abschaltbaren Stromleiste lässt sich den heimlichen Stromschluckern wirklich das Garaus machen. Die Einsparpotenziale aufs gesamte Jahr betrachtet überrascht die meisten Verbraucher. So kann man durch das Abschalten des Fernsehers zwei Euro in einem Singlehaushalt (bis zu 5 Euro bei Mehrpersonenhaushalten) eingesparen. Die Liste lässt sich aber beliebig fortsetzen, bei Videorecorder sind es 21 Euro, beim PC sechs Euro, beim Drucker 17 Euro und bei der Stereoanlage 29 Euro. Rechnet man diese Einzelpreise zu einer Gesamtsumme zusammen, beträgt das Einsparpotenzial in einem Singlehaushalt über 150 Euro und in einem Mehrpersonenhaushalt bei über 250 Euro. Durch die Stromeinsparungen wird auch weniger vom so schädlichen C02 verbraucht – beim Single sind dies bis zu 600 Kilogramm.
Auch beim Thema Kochen und Essen existieren im Haushalt riesige Einsparmöglichkeiten. Kostengünstige Geräte wie ein Wasserkocher oder Eierkocher verbrauchen wesentlich weniger Energie als der riesige Backofen. Durch den Wasserkocher spart man bis zu acht Euro und durch den Eierkocher bis zu fünf Euro im Jahr. Zudem erwirtschaftet man durch das Erhitzen und Kochen mit Deckel zusätzliche Euros. Durch effizienteres Kochen entstehen bis zu 120 Euro weniger Kosten.
Auch die Anschaffung einer neuen Waschmaschine kann sich innerhalb weniger Jahre refinanzieren. Durch den geringeren Wasserverbrauch und den Direktanschluss am Warmwasservorrat können bis 40 Prozent an Energie eingespart werden. Bei vielem Waschen können die Einsparungen bis zu 60 Euro betragen.