Bei einem Zinsswap handelt es sich um eine Vereinbarung zwischen zwei Vertragspartnern (Bank und Kunde) die den Zinsstrom zwischen den Partner regelt. Die Laufzeit beläuft sich meistens zwischen drei und zehn Jahren.
Der Sinn eines solchen Vertrages ist unter anderem die Absicherung gegen steigende kurzfristige Zinsen, die aus aus einer variablen Finanzierung heraus entstehen.
Bei dem Zinsderivat einigen sich beide Partner darauf, zu einem festgesetzten zukünftigen Termin die Zahlungen von Zinsen auf einen zuvor festgesetzten Nennbetrag auszutauschen. Die Zahlungen von Zinsen werden meist so festgesetzt, dass ein Partner einen festen Zinssatz zahlt und der andere Partner hingegen einen variablen Zinssatz. Der variable Zinssatz richtet sich dabei nach den gängigen Referenzzinssätzen im Interbankengeschäft. weiterlesen »
Viele Menschen umgehen einen Girokontenwechsel, da sie meinen, dass ein Wechsel zu einem anderen Kreditinstitut sehr bürokratisch ist. Diese Annahme ist aber falsch, denn ein Kontowechsel ist viel einfacher als man denkt. Jedoch sollten Sie dabei einige Punkte beachten!
Ihr altes Konto wird Ihnen zu teuer, weil ihre Bank Ihnen hohe Gebühren (z.B. Kontoführungsgebühren, Überweisungsgebühren) jedoch niedrige Zinsen bietet? Dann sollten Sie über einen Girokontenwechsel nachdenken. Viele Banken bieten zum Beispiel ein kostenloses Girokonto zu guten Konditionen an.
Viele Banken bieten Sparpläne mit veränderlichem Zins an. Diese Vertragsklausel befähigt die Unternehmen dazu, nach Vertragsabschluss den Zinssatz zu heben oder zu senken. Nicht selten bringt diese Regelung erhebliche Nachteile für den Kunden mit sich.
Im Fall einer Änderung des Basiszins tun sich meistens Vorteile für das Kreditinstitut hervor, und nicht für den Sparer selber. Diesem bleibt in einem solchen Fall nur übrig, den Vertrag zu kündigen, oder auf bessere Zinskonditionen zu warten.
Variabler Banksparplan – Bald nur noch Geschichte?
Bisher konnten die Banken bei einem variablen Banksparplan frei nach Belieben schalten und walten. Doch ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs könnte der weiterlesen »
Kredite für Rentner sind häufig problematischer, als man bei einer Personengruppe mit geregeltem Einkommen annehmen würde. Manche Banken begründen die Ablehnung von Kreditanträgen von Rentnern damit, dass das Todesfallrisiko – und damit die Gefahr, auf dann ausbleibenden Zahlungen sitzen zu bleiben – zu hoch sei, jedenfalls im Vergleich zu Berufstätigen.
Dass das nur eine Ausrede ist, zeigt die Tatsache, dass in vielen Fällen von Kreditvergaben heutzutage allerdings eh eine Kreditversicherung (Restschuld- oder Restkreditversicherung) abgeschlossen wird, die im Fall von Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit oder anderen Gründen, die dazu führen, dass fällige Zahlungen nicht geleistet werden (können), greift und so das Risiko der Banken in einem akzeptablen Rahmen halten soll.

Einige Banken haben sich folgerichtig dafür entschieden, auch Rentnern Kredite zu gewähren, z.T. sogar weiterlesen »
Heutzutage ist ein Kredit selbstverständlich und es ist beinah ausgeschlossen, ein Leben ohne Kredit zu führen. Das Aufnehmen eines Kredites ist heutzutage so einfach und bequem geworden, wie nie zuvor.
Kann man einen unbefristeten Arbeitsvertrag und somit ein regelmäßiges Einkommen nachweisen, ist die Gewissheit einen Kredit bewilligt zu bekommen sehr wahrscheinlich – ob ein Eintrag in der Schufa vorhanden ist, spielt hingegen nur eine Nebenrolle, wenn sie bei einem unseriösen Kreditunternehmen gelandet sind. Denn in der Regel werden keine (weiteren) Kredite bewilligt, wenn ein negativer Schuf-Eintrag vorhanden ist.
Und gerade weil es heute so einfach ist einen Kredit aufzunehmen, verlieren viele Menschen den Durchblick bei ihren Finanzen und schon steckt man mitten in der klassischen Verschuldung. Eine Umschuldung ist in diesen Fällen dann oft die einzige Alternative, wieder durch zublicken und die Schulden nicht weiter wachsen zu lassen.
Und die Rechnung einer Umschuldung geht ganz leicht auf: Alle kleinen Kredite werden in einen Topf geschmissen und die Tilgung der Raten erfolgt dann aus diesem einem Topf. Oft erfolgt die neue Zahlungsvereinbarung zu einem besseren Zinssatz und den Überblick über die Kreditsumme bekommt man auch wieder. Somit ist bei den meisten Menschen die Entscheidung für eine Umschuldung schnell gefallen.
Die Prüfung der Kreditunterlagen bedarf keines großen Zeitaufwands, anzuraten ist aber, dass sie das mit einen seriösen Finanzberater gemeinsam angehen. Er hat den entsprechenden Überblick im Finanz- und Kreditmarkt und schützt sie vor weiterer Verschuldung oder falschen Entscheidungen.
Der Finanzberater wird sorgfältig prüfen, welche Kredite sich (möglichst kostenfrei) trotz der bestehenden Verbindlichkeiten ablösen lassen. Was bei kleineren Krediten vom Kreditgeber in der Regel immer bewilligt wird.
Äußerst attraktiv ist eine Umschuldung bei einem Kredit, welcher der Immobilien- oder Eigenheimfinanzierung dient. Selbst geringe Unterschiede der Zinsen können eine enorme Ersparnis ausmachen und die Abzahlungssumme verringern.
Vielleicht wäre ja auch für Sie eine Umschuldung eine Alternative, um ihre Kredite schneller und vor allem übersichtlicher abzahlen zu können. Trotz das der Finanzberater unverzichtbar ist, können Sie auch im Internet – mittels einem Zinsrechner – schon einen Blick darauf werfen, wie viel sie künftig sparen könnten, wenn sie eine Umschuldung wirklich veranlassen.
Wieso ist das so? Die Finanzkrise wirkt sich negativ auf die Konjunkturentwicklung aus. Dies führt zu einer Verschlechterung der unternehmerischen Auftragslage und damit zum Rückgang des Wirtschaftswachstums.
Wegen der schlechten Auftragslage kündigen viele große Unternehmen wie Daimler oder Opel sogar das Entlassen von Mitarbeitern an. Der Ruf nach dem Staat wird laut, um die Talfahrt der Wirtschaft und die damit einhergehende Arbeitslosigkeit durch verschiedene Konjunkturprogramme zu stoppen. Dies hat zur Folge, dass die internationalen Notenbanken die Leitzinsen senken.
Warum werden die Zinsen gesenkt und was bedeutet die Zinssenkung für die Unternehmen?
Ganz einfach. Durch die Senkung der Zinssätze können die Unternehmen an den Geldmärkten billige Kredite aufnehmen und dadurch kostengünstig investieren. Ein Beispiel: ein Unternehmen kauft mehrere Maschinen, um die von ihm produzierte Ware schneller und qualitativ besser produzieren zu können. Ein anderes Unternehmen stellt die benötigten Maschinen her und die Einnahmen durch den Verkauf sichern seinen Fortbestand. Dies ist für das Wirtschaftswachstum förderlich.
Aber nicht nur Unternehmen, sondern natürlich auch Privatpersonen können billige Kredite aufnehmen und diese zum Erwerb oder Bau einer Immobilie nutzen. weiterlesen »
Die Abgeltungssteuer ist schon Monate vor ihrem Inkrafttreten der Aufreger unter den Geldanlegern. Die Festlegung, wonach Abgaben in Höhe von 25 Prozent auf Dividenden, Zinsen, Erträge aus Investmentfonds und Veräußerungsgewinne ab 2009 fällig werden, belastet in erster Linie die Aktionäre. Lange Zeit schien es nur einen Gewinner der Einführung zu geben – Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, der im Zuge der Unternehmensreform die Einführung der Steuer durchs Kabinett boxen konnte.
Nach einigem Überlegen haben sich aber auch die Anleihenbesitzer als Gewinner herauskristallisiert, denn die Kursgewinne haben zunächst nur eine geringe Auswirkung auf die Gesamtrendite. Die regelmäßigen und sicheren Zinserträge werden statt wie bisher nicht mit dem individuellen Einkommensgrenzsteuersatz von 45 Prozent besteuert, sondern werden ab 2009 mit der 25 Prozent der Abgeltungssteuer versehen. An einer Stelle, wo jeder Aktionär schon jetzt die Hände über den Kopf zusammen schlägt, gibt es mit den Anleihenbesitzern doch noch Gewinner der Steuer.
Wer also in Zukunft geplant hatte, seine Vorsorge über Aktien zu bestreiten, sollte angesichts der Abgeltungssteuer Anleihen näher in Betracht ziehen. Die wirklichen Auswirkungen lassen sich aber erst im Jahr 2009 abschätzen, mal sehen, ob sich der Finanzminister immer noch die Hände reibt.
Dispo- und Überziehungszinsen sind neben den Kontoführungsgebühren jene Einnahmequellen der Geldinstitute, die äußerst lukrativ für sie sind. Gerade weil in den vergangenen Jahren die Inanspruchnahme von Dispokrediten erheblich zugenommen hat, können es sich manche Banken sogar leisten auf die Kontoführungsgebühren vollständig zu verzichten.
In vielen Fällen wird privaten Personen ein Girokonto bereit gestellt, welches über einen gewissen Kreditrahmen verfügt. Dieser wird entweder von der Bank aufgrund der eingehenden Zahlung selbst berechnet, kann aber auch zwischen beiden Parteien ausgehandelt werden. Sicherheiten werden nicht gefordert, allerdings möchte die Bank einen ständigen Geldfluss erkennen. Eine Kündigungsfrist für den Dispokredit seitens der Bank ist grundsätzlich innerhalb einer kurzen Frist möglich, insbesondere wenn sich die finanziellen Rahmenbedingungen des Kontoinhabers rapide verändern, sei es durch Arbeitslosigkeit oder dauerhafte Krankheit.
Für das Nutzen des eingeräumten Kreditrahmens fallen täglich sogenannte Sollzinsen an, die oftmals bei über 10 Prozent liegen, je nach Geldinstitut. Wird dieser Kreditrahmen noch weiter überzogen, fallen Überziehungszinsen an, die sich zwar am Markt orientieren, jedoch oftmals bei rund 17 Prozent liegen. Wenn man also weiß, dass man eine größere Summe an Geld benötigt, wäre es günstiger auf einen normalen Verbraucherkredit mit einer kurzen Laufzeit zurückzugreifen als die Inanspruchnahme des Dispokredites und darüber hinaus.
Ständige Überziehungszinsen, die immer quartalsweise abgerechnet werden, hinterlassen einen bitteren Beigeschmack und sind eine sehr teure Angelegenheit.
Bei einem Easycredit hat der Verbraucher die Möglichkeit online einen Kredit in einer Größenordnung von 1.000 bis 75.000 Euro zu beantragen, mit einer Laufzeit von 12 bis 84 Monaten. Dabei wird ein Zinssatz von ab 4,99 Prozent zugesichert und eine Bearbeitungszeit von 2-3 Tagen. Für die Prüfung der Kreditwürdigkeit des Kunden holt die Bank die Schufa ein.Der Easycredit ist auf den ersten Blick ein günstiger Verbraucherkredit, jedoch der Hinweis, dass die Zinsen ab 4,99 betragen, lässt darauf schließen, dass die Bank die Zinsen individuell festlegt, je nach der Bonität des Kunden.
Somit ist es durchaus möglich das der Verbraucher für diesen Easycredit letzten Endes 8,99 Prozent Zinsen oder noch mehr zahlen muss. Hier ist die Einholung eines individuellen Angebotes erforderlich.
Beim Vergleich mit anderen Verbraucherkrediten kristallisiert sich sich heraus, dass es auch Kreditinstitute gibt, die bei einem Kreditbetrag von ganz konkret 5.000 Euro über 36 Monate Laufzeit, einen bonitätsunabhängigen Zins von 6,45 Prozent verlangen, wie zum Beispiel die DKB.
Um also tatsächlich ein günstiges Kreditangebot nutzen zu können, muss der Kreditnehmer sich Angebote von mehreren Banken erstellen lassen. Das hat aber auch zur Folge, dass in der Schufa dann die verschiedenen Kreditanfragen für einen gewissen Zeitraum erfasst sind.
Als ich die Überschrift gelesen habe, dachte ich als erstes: Ist doch klar, Sparbuch gibt sowieso keine Zinsen mehr. Das lohnt sich nicht. Das ist ja wohl auch die landläufige Meinung. Das Sparbuch hat doch eigentlich ausgedient; es wird nur noch als Depotsparbuch in manchen Fällen benötigt. Aber sicher ist sicher, deshalb habe ich noch recherchiert: Das Ergebnis hat mich etwas überrascht.Nein, nicht insofern, dass sich rausgestellt hätte, dass man auf dem Sparbuch doch höhere Zinsen bekommt, es ist nur so, dass Sparbuch und Tagesgeldkonto heute vielfach ein und dasselbe ist. Ich habe in die Suchmaschine Sparbuch eingegeben und habe dann Ergebnisse wie “Sparbuch mit 6% Zinsen” und ähnliches erhalten. Als ich das dann genauer gelesen habe, habe ich festgestellt, dass es um nichts anderes als um ein Tagesgeldkonto geht. Die Angebote der Banken und Sparkassen zum Sparen laufen heute unter verschiedenen Namen, es werden verschiedene Zinssätze angeboten, die aber teilweise auch nur unter bestimmten Bedingungen gewährt werden.
Eine Bank wird zwar mit 6 Prozent Zinsen, aber nur, wenn man schon direkt 3000 Euro als Spareinlage hat. Die Grundeinlage ist sowieso ein Problem, wenn man die hohen Tagesgeldzinsen haben möchte. Für jemanden, der nur ab und zu mal etwas übrig hat, das er sparen möchte, eignet sich das Tagesgeld eher selten, die großartigen Angebote erhält man nur bei hohen Anlagebeträgen.